Warum Depressionen im Alter oft übersehen werden
Der Kaffee steht unberührt auf dem Tisch. Das Telefon hat schon seit Tagen nicht geklingelt. Der Spaziergang, der früher zum Vormittag gehörte, wird immer wieder verschoben. „Heute nicht“, heißt es dann. Vielleicht morgen.
Solche Veränderungen wirken zunächst unscheinbar. Im Alter gibt es ruhigere Tage, der Körper braucht mehr Pausen und vertraute Menschen fehlen. Wenn aus einzelnen stillen Tagen jedoch Wochen werden und Freude, Interesse sowie Antrieb zunehmend verschwinden, kann mehr dahinterstecken: eine Altersdepression.

