Ich kann reisen – von Residenz zu Residenz. Auch mit Inkontinenz. Dieses Jahr will ich statt zwei sogar vier Wochen in Griechenland bleiben.
Manchmal beginnt eine große Reise mit einem Magazinartikel, der zur richtigen Zeit gelesen wird. Für Herrn Bitzer (86) war es genauso ein Moment. Alleinstehend lebt er im SCHÖNES LEBEN Erftstadt an den Jahnshöfen und kämpft seit einigen Jahren mit Inkontinenz. Eine Herausforderung, die seinen Alltag prägt, und vor allem eines erschwert: spontane Unternehmungen und das Reisen, was ihm so sehr am Herzen liegt.
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Ich war total begeistert und wollte unbedingt reisen. Aber durch die Inkontinenz hatte ich das eigentlich schon abgeschrieben.
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„Einfach losfahren, wie früher – das konnte ich mir lange nicht mehr vorstellen“, erzählt Herr Bitzer. Zu groß war die Sorge, unterwegs nicht ausreichend umsorgt zu sein oder in unangenehme Situationen zu geraten. Reisen rückten damit für ihn immer weiter in die Ferne. So jedenfalls gedacht, bis er eines Tages im hauseigenen Printmagazin »hier&jetzt – Das Magazin für mein SCHÖNES LEBEN« einen Artikel las, der ihn nicht mehr losließ: „Reisen für Senioren: Wie Sie mit 60 plus unbeschwerte Reisen erleben“. Ganz aufgeregt griff er zum Telefon und meldete sich bei der Redaktion. „So schön dieser Artikel auch sein mag, ich kann so unbeschwert leider nicht mehr reisen, auch wenn ich das gerne möchte“, beschrieb er. Er schilderte offen seinen Wunsch zu verreisen – und zugleich seine Zweifel. Die Inkontinenz schien mental und physisch ein unüberwindbares Hindernis. Doch die Antwort von der Autorin des Artikels, Helen Bardtenschlager, kam klar und ermutigend: „Warum nicht einfach machen? Das ist doch möglich! WIR finden einen Weg und ich habe da sogar schon eine Idee.“
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Warum nicht einfach machen? WIR finden einen Weg.
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Diese Idee war ebenso einfach wie genial. Denn SCHÖNES LEBEN Erftstadt ist Teil der Premium-Residenzen – eines besonderen Netzwerks ausgewählter exklusiver Seniorenresidenzen in Deutschland und Europa. Besondere Orte, die eines verbindet: Sie denken Wohnen im Alter neu. Persönlich, hochmodern, mit viel Herz und mit dem beruhigenden Gefühl, jederzeit gut und sicher aufgehoben zu sein.
Genau dieses Netzwerk machte möglich, was zuvor undenkbar schien. Der Weg führte von Erftstadt bis nach Griechenland – in die befreundete Residenz Chrysanthio, in der mediterranes Lebensgefühl auf Sicherheit, Fürsorge und Exklusivität trifft. Der Gedanke, der Herrn Bitzer vorgestellt wurde, überzeugte sofort: „Ich kann reisen.“
Nicht als klassischer Urlaub mit Kofferchaos und Unsicherheiten wegen Krankheit, sondern als entspanntes Ankommen an einem Ort, der versteht, was Menschen wie er benötigen. Mit Unterstützung, Komfort und dem guten Gefühl, jederzeit willkommen und aufgehoben zu sein. So begann das Abenteuer genau dort, wo er es lange nicht mehr vermutet hätte. Und Herr Bitzer wusste sofort: Diese Reise macht er nicht allein. „Natürlich habe ich meinen Freund Horst Georg Wasert mitgenommen“, sagt er.
Kennengelernt haben sich die beiden Herren im neuen Zuhause im SCHÖNES LEBEN Erftstadt. Beide alleinstehend, beide offen für Begegnungen, kamen sie im hauseigenen Restaurant Arnolds schnell ins Gespräch. Aus kurzen Unterhaltungen wurde ein regelmäßiger Austausch, aus Interesse echte Verbundenheit. Besonders Herrn Waserts (81) gesellige Art und seine Begeisterung trafen auf Herrn Bitzers ruhiges, aufmerksames Wesen. Eine Freundschaft, die sich ganz selbstverständlich entwickelt hat und offen zur Erweiterung des Reisehorizontes beitrug. Und so begann die Reise – Herr Wasert plante mit seiner Online-Affinität sorgfältig alles bis ins kleinste Detail vorab. Von der Abholung per Taxi an der Premium-Residenz Erftstadt über den Flug ab Düsseldorf mit barrierefreiem Anspruch bis hin zum Transfer vom Zielflughafen Thessaloniki direkt zur griechischen Residenz Chrysanthio war alles perfekt organisiert.
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Der Aufenthalt war grandios. So ein schöner Ort zum Entspannen. Wir waren rundum begeistert.
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Vor Ort angekommen, entwickelte sich der Aufenthalt von Herrn Bitzer und Herrn Wasert schnell zu mehr als nur einer Reise. Chrysanthio liegt eingebettet in den sanften Ausläufern des Falakro-Gebirges in Ostmakedonien, unweit der Stadt Drama und in unmittelbarer Nähe des schönen Dorfes Petroussa. Eine malerische Landschaft wie von einer Postkarte: weite Ebenen und Hügel, knorrige Olivenbäume, Schafherden und Weinberge prägen das Bild. Für den Gründer, einen ortsansässigen Unternehmer, ist dieser geschaffene Ort ein wahres Paradies – ein Rückzugsort, der Ruhe und Gemeinschaft gleichermaßen ermöglicht, an dem man sich wohlfühlt und gelassen älter werden kann. „Es ist ein toller Standort, da kannst du nichts sagen“, erinnert sich Herr Wasert. „Die Leute dort freuen sich richtig, wenn sie da arbeiten“, ergänzt Herr Bitzer. Besonders in Erinnerung geblieben ist den beiden Herren die herzliche Resident-Managerin Madia Aggelakaki vor Ort. „Sie hatte immer ein offenes Ohr“, erzählt Herr Wasert. „Die Tür zu ihrem Büro stand buchstäblich immer offen.“ Und auch sein Freund stimmt zu: „Sie hat sich ganz liebevoll um alles gekümmert. Man hatte nie das Gefühl, zu stören – im Gegenteil.“ Beide Männer lobten zudem ausdrücklich die hauseigene Arztpraxis. Besonders geschätzt wurde dabei die Sicherheit, jederzeit medizinische Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben und fachlich kompetent vom geschulten Personal betreut zu sein.
Während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes gab es viel zu entdecken. Beide erkundeten gemeinsam das weitläufige Gelände, ließen sich über das Areal fahren und genossen die Umgebung. „Je länger wir da waren, desto mehr Kontakt kriegst du mit den Leuten“, erinnert sich Herr Bitzer. Besonders die entspannte Atmosphäre blieb hängen: nachmittags ein Getränk an der Bar, gemeinsames Essen im Restaurant mit frischen Zutaten aus den eigenen Gewächshäusern, dazu angeregte Gespräche, traditionelle Musik – und immer wieder dieses Gefühl, hier richtig entspannen zu können.
Unvergessen sind die Momente mit griechischer Tanzmusik. „Da haben Bewohner und Mitarbeiter zusammen getanzt“, erzählt Herr Wasert. „Ganz locker, ganz selbstverständlich.“ Auch exquisite Weinverkostungen gehörten dazu, ebenso wie das durchweg gelobte „gut bürgerliche“ Essen. „Also kulinarisch war das super, da fehlte es an nichts.“ Und das absolute Highlight war der Swimmingpool mit glasklarem Wasser. „Es wurde perfekt organisiert. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.“ Endlich wieder ein normaler Urlaub ohne Einschränkungen.
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Diese zwei Wochen waren das Beste, was mir passieren konnte.
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Die zwei Wochen vergingen für beide Männer wie im Fluge. Eine wundervolle Reise voller Eindrücke, Gespräche, Sicherheit, Bewegung, Genuss – und vor allem eins: Leichtigkeit.
„Das war das Beste, was mir passieren konnte“, sagt Herr Bitzer rückblickend „Es war einfach alles vor Ort da, für alles war gesorgt. Madias Team war immer da und es hat mir an nichts gefehlt.“ Die Betreuung, die Atmosphäre, die Landschaft – all das machte es möglich, Sorgen loszulassen und Vertrauen zu dem Ort und den Menschen zu gewinnen. „Man war betreut“, sagt Herr Bitzer. „Und wir wussten: Es wird nach dem gehandelt, was gerade möglich ist.“
Die Rückkehr zurück nach Deutschland brachte eines schnell mit sich: neues Fernweh. „Wir haben schon wieder darüber gesprochen“, sagt Herr Wasert lachend. „Beim nächsten Mal bleiben wir nicht nur zwei Wochen. Eigentlich wollen wir direkt vier Wochen bleiben.“ Was als Idee begann, ist längst zu einem festen Plan geworden.
Eine Wiederholungsreise steht daher bereits im Raum – nicht als einmaliges Erlebnis, sondern als neuer Bestandteil für das reisefreudige Männer-Duo. Die Geschichte von Herrn Wasert und Herrn Bitzer zeigt, dass Einschränkungen nicht das Ende von Träumen sind. Sie macht klar, was möglich wird, wenn Menschen gesehen, ernst genommen und unterstützt werden. Und sie bestätigt eindrucksvoll, dass die Kernaussage des Artikels aus dem hier&jetzt Magazin, mit dem alles begann, richtig ist: Sie können reisen und genießen. Auch im Alter. Oder, wie Herr Bitzer es auf den Punkt bringt: „Man muss sich manchmal einfach trauen. Und jemanden haben, der sagt: Komm, wir machen das. Es war die beste Entscheidung.“
